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Im Rahmen unserer Kampagne "Psychisch Kranke beißen nicht" gab es mehrere Veranstaltungen. Die Kampagne wurde finanziell gefördert von der Aktion Mensch, wofür wir herzlich danken.
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Am 12. Januar 2010 veranstalteten wir den Vortrag
Leben auf der Grenze – Borderline besser verstehen
Referentin: Anja Link, Diplom-Sozialpädagogin (FH)
„Borderline-Syndrom“ oder „Borderline-Persönlichkeitsstörung“ – das sind Namen für eine psychiatrische Diagnose, hinter der sich ein Erleben von Gefühlen verbirgt, die im Grunde jeder kennt, die bei Borderline-Betroffenen aber um ein Vielfaches intensiver ausgeprägt sind: Wut, Ängste, Depressionen und das Gefühl der Identitätslosigkeit sind nur Beispiele aus der ganzen Bandbreite von Borderline-Erleben. Bekannt geworden ist die Krankheit vor allem durch den Zwang zur Selbstverletzung, der bei vielen Betroffenen zum Ritzen oder Schneiden in die eigene Haut führt. Dahinter verbirgt sich meist ein hilfloser Kontaktversuch oder ein Ausdruck inneren Schmerzes.
Die Referentin berichtete von ihrer eigenen Erfahrung als Betroffene und als Ansprechpartnerin der bundesweit tätigen Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle in Nürnberg.
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Donnerstag, 28. Januar 2010
Die Schattenseite des Mondes – Ein Leben mit Schizophrenie
Renate Klöppel, Ärztin und Schriftstellerin aus Freiburg, las aus ihrem preisgekrönten Roman.
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Maria ist 28 Jahre alt, als sie ihren ersten psychotischen Schub durchmacht. Die Kunststudentin und frisch verheiratete Mutter eines kleinen Sohnes durchlebt in den Jahren darauf alle Höhen und Tiefen der Schizophrenie. Nach einem langen Weg findet sie schließlich zurück in ihr Leben als Künstlerin, Ehefrau und Mutter, ohne ihre Krankheit zu verleugnen. Mit ihrem Roman will Renate Klöppel nicht nur Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen, sondern auch einem breiten Publikum Einblick geben in diese "andere" Wahrnehmungswelt.
Für dieses Buch erhielt die Autorin 2007 den Literaturpreis des Bundesverbandes der deutschen Schriftstellerärzte, den Horst-Joachim-Rheindorf-Preis.
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Meistertrommler Famadi Sako und die Percussiongruppe "Treibholz" spielten zur Lesung.
Knapp 50 Zuhörer verfolgten die Lesung und beteiligten sich an der anschließenden lebhaften Diskussion
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Selbsthilfegruppen für psychisch Kranke
Info-Veranstaltung mit Maria Mutig, Mitglied einer Angst-Selbsthilfegruppe, sowie Frank Meinhold, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), und Erich Eisenstecken, Dipl.-Soziologe am 3. Februar 2010
Selbsthilfegruppen gibt es für eine Vielzahl von körperlichen und seelischen Erkrankungen oder Problemen. Sie basieren auf der Wirkung von Geben und Nehmen: Durch den Austausch von Information und Erfahrungswissen lernen die Gruppenmitglieder einen neuen Umgang mit ihrer Krankheit, sie knüpfen in der Gruppe neue Kontakte und finden so einen Weg aus der Vereinzelung und Isolation. Sie profitieren für sich und engagieren sich zugleich für die anderen: z. B. durch konkrete alltägliche Hilfestellungen untereinander.
Erich Eisenstecken und Frank Meinhold sind Mitarbeiter des Selbsthilfezentrums München und beraten dort Hilfesuchende und Selbsthilfegruppen. Maria Mutig ist Mitglied einer Angst-Selbsthilfegruppe von MASH – Münchner Angsthilfe und -Selbsthilfe e. V.
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Das Manuskript des Vortrags von Frank Meinhold werden Sie hier demnächst herunterladen können. __________________________________________
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