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Die ehrenamtliche Arbeit von hipsy bildet einen eigenständigen Bereich. Die Bürgerhelfer pflegen in eigener Verantwortung den Kontakt zu psychisch kranken Menschen – innerhalb und außerhalb der stationären Psychiatrie.
Unsere ehrenamtlichen Aktivitäten sind vielfältig:
In einer kleinen Gruppe fahren einige von uns regelmäßig ins Klinikum München-Ost (das frühere Bezirkskrankenhaus Haar) und führen bei Tee und Gebäck zwanglose Gespräche mit den Patienten: Zur Zeit findet dort jeden Mittwoch von 18 bis 20 Uhr ein offener Treff statt.
Der Stammtisch in einer Münchener Gaststätte ist offen für Betroffene und Helfer, insbesondere auch für neue Interessenten. Er findet jeden Donnerstag statt.
Wir unternehmen gemeinsame Ausflüge und Wanderungen in der Umgebung von München.
Mehrmals pro Monat bieten wir gemeinsame Kultur- und Freizeitaktivitäten an, wie Theater-, Konzert- und Kinobesuche.
Wir veranstalten mehrere Ferienfahrten und Städtereisen pro Jahr. So haben schon einige Male hipsy-Gruppen einen gemeinsamen Badeurlaub in Italien verbracht, und es gab Kurzreisen beispielsweise nach Hamburg oder Wien.
Je nach Interesse veranstalten wir Kurse und Gruppen z. B. Malkurs, Trommelgruppe, Computerkurs, Improtheater, Literaturkreis, gemeinsam kochen und genießen
Aus den gemeinsamen Aktivitäten entstehen natürlich immer wieder auch Einzelkontakte zwischen ehrenamtlich Arbeitenden und Klienten. So können sich engere Beziehungen entwickeln und Freundschaften geschlossen werden.
Wir suchen laufend ehrenamtliche Mitarbeiter. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.
Jedem Bürgerhelfer bietet sich eine breite Palette von Möglichkeiten: von zwanglosen gemeinsamen Freizeit-Unternehmungen bis zu intensiven Einzelgesprächen.
Jeder Helfer kann selbst herausfinden, welche Aufgaben ihm liegen, und selbst bestimmen, wie weit er sich festlegen will. Sie müssen nicht Mitglied im Verein werden, um mitarbeiten zu können.
Zu Beginn Ihres Engagements steht Ihnen ein erfahrener Ehrenamtlicher zur Seite, der Sie in unsere Arbeit einführt.
Nur Mut! Wir wissen nur zu gut, dass das Thema "psychische Krankheit" bei vielen Menschen Ängste hervorruft. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass diese Ängste in der Regel sehr schnell abgebaut werden, sobald man einen Betroffenen persönlich kennenlernt.
In jedem Fall begleiten und unterstützen wir unsere neuen Mitarbeiter in der Anfangsphase. Auch später kann sich jeder Bürgerhelfer bei erfahrenen Vereinskolleginnen und -kollegen Rat und Unterstützung holen.
Wer will, kann an einer Gesprächsgruppe für Helfer teilnehmen, bei der Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch besteht.
Auch die professionellen Betreuer von hipsy stehen den Ehrenamtlichen bei Fragen oder Problemen zur Verfügung.
Darüber hinaus bieten wir eine regelmäßige Fortbildung für die Helfer an, in Form eines offenen Gruppengesprächs mit einem Facharzt aus dem Klinikum München-Ost.
An den meisten unserer Aktivitäten können Sie probeweise und unverbindlich teilnehmen. Dies gilt sowohl für Betroffene als auch für potentielle Helfer. Zum ersten Kennenlernen eignet sich beispielsweise der Stammtisch recht gut. Wenn Sie dorthin kommen möchten, nehmen Sie einfach einen Tag vorher telefonisch Kontakt zu uns auf. Näheres finden Sie in unserem Aktivitäten-Programm zum Herunterladen.
Ein weiteres Angebot für unsere Ehrenamtlichen sind, je nach Bedarf, Vorträge und Weiterbildung zu einschlägigen Themen, beispielsweise über Wirkungen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka.
Der Verein kommt für die Auslagen der Helfer im Rahmen ihrer Tätigkeit auf. Sie erhalten Fahrtkosten erstattet und sind in unseren Versicherungsschutz (Unfall, Haftpflicht etc.) eingebunden.
... finden Sie hier.
Von Zeit zu Zeit veranstalten wir Infoabende für Menschen, die Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit haben. Den nächsten Termin finden Sie hier.
Eine Klientin erzählt von ihren Erfahrungen mit hipsy ...
Abbildung: Gabi Martin -
... und ein langjähriger Bürgerhelfer berichtet über seine Aktivitäten.
Abbildung: Manfred Jezek -
Die ehrenamtliche Arbeit von hipsy wird finanziell unterstützt vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München und von der Regierung von Oberbayern.